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Infineon geht es weniger um die Größe

 
 
Die Infineon Technologies AG will mit Zukäufen vornehmlich den Wert des Unternehmens steigern. Akquisitionen allein zur Schaffung von Größe schloss der Vorstandsvorsitzende Peter Bauer aus. Sie dürften die Margenziele des DAX-Konzerns nicht verletzen, sagte der Manager am Dienstag vor Journalisten im Club Wirtschaftspresse in München.

Nach Abschluss des Verkaufs der Mobilfunkchipsparte an den US-Konzern Intel für 1,4 Mrd USD im kommenden Jahr liegt der Barmittelbestand der Technologiegesellschaft aus Neubiberg bei München deutlich über 2 Mrd EUR. Dies wirft Fragen nach der Verwendung des Geldes auf. Zugleich schürt es auch die Sorge, dass die "reiche" Infineon selbst Übernahmeziel werden könnte. Bauer teilt diese Bedenken nicht. Bisher sei ein Halbleiterkonzern niemals Ziel eines feindlich gesinnten Übernahmeangebots gewesen.

Der CEO sieht sich nicht unter Zeitdruck für Transaktionen. Derzeit sei die Fähigkeit, in Forschung und Entwicklung zu investieren, wichtiger als Größe. Bauer wiederholte frühere Aussagen, wonach der Konzern derzeit keine Übernahmegespräche führt.

Der Manager ließ alle Optionen zur Beteiligung der Aktionäre offen. Seit 2001 wurde ihnen keine Dividende mehr gezahlt. Eine Extradividende sei zwar eher unwahrscheinlich, ausgeschlossen sei sie aber nicht, sagte Bauer. Eine Genehmigung für einen Aktienrückkauf liege nicht vor, ergänzte er. weiterlesen >>
(22.09.2010)

 
 

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