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Scania-CEO dämpft Erwartungen an MAN-Kooperation

 
 
Der Vorstandsvorsitzende des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Scania AB hat allzu optimistische Erwartungen an die Zusammenarbeit mit der MAN SE gebremst. Leif Östling sagte der "Börsen-Zeitung" (BöZ, Mittwochsausgabe): "Zum Heben von Synergien muss im Lkw-Geschäft eine deutlich längere Zeit eingeplant werden als im Pkw-Geschäft. Wir haben Investment-Zyklen von zehn Jahren".

Zu dem von Ferdinand Piëch genannten Synergiepotenzial von 1 Mrd EUR hielt sich Östling bedeckt. "Ich bin sicher, dass wir Synergien schöpfen können. Aber es ist viel zu früh, um über das Volumen der Synergieeffekte zu sprechen", sagte Östling der Zeitung.

Piëch ist Aufsichtsratsvorsitzender von VW und MAN und hatte Forderungen nach einer engeren Zusammenarbeit von Scania und MAN erhoben. Die Volkswagen AG hält 70% der Stimmrechte und 46% des Kapitals von Scania sowie knapp 30% der MAN-Anteile. MAN ist mit 13% an Scania beteiligt und hält 17% der Stimmrechte bei den Schweden. Scania ist im Lkw-Geschäft deutlich profitabler als MAN.
(23.09.2010)

 
 

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