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RWE wird schlanker

 
 
Der Energiekonzern RWE strafft seine Strukturen im Bemühen um Kosteneinsparungen. Das deutsche Vertriebs- und das Netzgeschäft werden zusammengelegt, wie das DAX-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das wird zu Personalabbau in der Essener Konzernzentrale führen. Zudem wird Vorstand Ulrich Jobs vorzeitig das Unternehmen verlassen.

Der Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung in Budapest beschlossen, wichtige Querschnitts- und Steuerungsfunktionen für das deutsche Geschäft in der heutigen Rheinland Westfalen Netz AG zu konzentrieren. Über diese Gesellschaft, die als Stammhaus agiert, sollen dann die Vertrieb AG, die Regionalgesellschaften, die Effizienz GmbH und die Beteiligungen der bisherigen Netzgesellschaft RWN geführt werden. Die Änderung in der Konzernstruktur soll zum Jahreswechsel wirksam werden.

Auch die RWE-Aktivitäten in Zentralost- und Südosteuropa sollen neu aufgestellt werden. Die entsprechenden Landesgesellschaften sollen unter dem Dach der RWE East mit Sitz in Prag gebündelt werden. Teil der Gesellschaft werde zudem der Bereich Business Development, in dem die Entwicklung und das Management von internationalen Wachstumsprojekten angesiedelt sind.

Mit dem Umbau geht eine Verkleinerung der Belegschaft in der Konzernzentrale einher. Hier sollen den Angaben zufolge 400 Stellen abgebaut werden, wie es weiter hieß. Die Mitbestimmungsgremien des Konzerns seien in bewährter Sozialpartnerschaft in die Umsetzungsmaßnahmen eingebunden. Im März hatte der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann bereits angekündigt, die Mitarbeiterzahl in Essen halbieren zu wollen. weiterlesen >>
(24.09.2010)

 
 

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