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Kampf gegen ACS: Hochtief sondiert weiter Möglichkeiten

 
 
Der Baukonzern Hochtief will sich mit allen Mitteln gegen eine feindliche Übernahme durch den spanischen Konkurrenten ACS wehren. "Wir haben eine Menge interessanter Möglichkeiten", sagte Hochtief-CEO Herbert Lütkestratkötter der Tageszeitung "Die Welt". "Wenn es an der Zeit ist, werden wir entsprechend handeln."

Bis dahin will sich das Verteidigungsteam des deutschen Baukonzerns weiter vorbereiten. Hochtief habe sich mit der Credit Suisse, Goldman Sachs und der Anwaltskanzlei Hengeler Müller bereits Berater ins Haus geholt. "In Kürze werden wir uns sogar noch weiter verstärken", sagte Lütkestratkötter, ohne genauere Aussagen zu machen. Er gehe nicht davon aus, dass Hochtief bald ein spanisches Unternehmen sei.

Er selbst denke derzeit nicht darüber nach, seinen Job aufzugeben, sollte ACS bei Hochtief die Mehrheit übernehmen. "An diesen Gedanken verschwende ich nicht eine Sekunde", sagte Lütkestratkötter.

Die Bundesregierung forderte der Hochtief-Chef auf, Gesetzeslücken im deutschen Übernahmerecht zu schließen. Er wisse außerdem, dass die Vorgänge um Hochtief und ACS in der Politik nicht unbeachtet blieben. "Wir wissen, dass man die Geschehnisse in Berlin im Blick hat", sagte der Manager.
(25.09.2010)

 
 

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