WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

Übernahmepoker um SeLoger: Axel Springer reicht vorläufiges Angebot ein

 
 
Der Berliner Medienkonzern Axel Springer hat im Übernahmepoker um die französische Immobilienwebseite SeLoger.com den nächsten Schritt getan. Bei der französischen Wertpapieraufsicht habe man am Dienstag die vorläufige Angebotsunterlage für das öffentliche Angebot an die SeLoger-Aktionäre eingereicht, erklärte der jüngst in den MDAX aufgestiegene Konzern.

Den Preis für die SeLoger-Anteile will Springer nicht anheben und bietet daher wie angekündigt 34 EUR je Aktie. Damit dürfte die Auseinandersetzung mit SeLoger in eine neue Runde gehen.

Der Aufsichtsrat von SeLoger.com hatte die Übernahmeofferte bereits vor zwei Wochen als zu niedrig bezeichnet. Das Angebot entspreche weder dem Wert des Unternehmens noch seinen Wachstumsperspektiven. Mittlerweile lassen sich die Franzosen von der Investmentbank Nomura beraten.

Abgelehnt wird die Offerte der Berliner nicht nur vom SeLoger-Aufsichtsrat, mit Bernard Arnault hat sich auch der größte Einzelaktionär von Beginn an gegen die Übernahmepläne gestellt. Arnault ist Eigner der Luxusholding LVMH mit Marken wie Louis Vuitton oder dem Champagner-Fabrikant Moët & Chandon und gilt als reichster Franzose. Er hält 9% an Seloger.com. weiterlesen >>
(28.09.2010)

 
 

<< Sky Deutschland: Rund 61 Prozent der Kapitalerhöhung platziert Leighton baut Ölexporthafen im Irak >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "Übernahmepoker um SeLoger: Axel Springer reicht vorläufiges Angebot ein"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Amazon     Arbeitssuche     DSDS     Imtradex     LinguaTV     QSC     RapidUsertests     Server     Timeworkers     Zeitarbeit