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Serbischer Großhandel bereitet Stada weiter Kopfzerbrechen

 
 
Die Liquiditätsprobleme des serbischen Großhandels bereiten der Stada Arzneimittel AG weiterhin größere Probleme als bisher gedacht. Man rechne mit einmaligen ertragsbelastenden Sondereffekten von 29,5 Mio EUR vor Steuern, teilte der Generikakonzern mit Sitz in Bad Vilbel am Dienstagnachmittag überraschend mit. Sie sollen im laufenden dritten Quartal ausgewiesen werden.

Durch die aktuelle Situation in Serbien sei auch die operative Entwicklung bei Stada im laufenden Jahr belastet, erklärte der MDAX-Konzern. Auf Grund der problematischen Situation habe man bewusst auf lokale Umsätze verzichtet, hieß es. Aus heutiger Sicht seien die operativen Jahresziele für den Konzern aber noch knapp erreichbar. Voraussetzung dafür sei eine Erholung des serbischen Geschäfts im vierten Quartal, kündigte der Konzern weiter an.

Für 2010 hat der Hersteller von Nachahmermedikamenten bisher eine Umsatzsteigerung und eine operative Ertragsverbesserung in Aussicht gestellt. Die operative Marge sollte mindestens stabilisiert werden, hatte es geheißen.

Zur Schadensbegrenzung in Serbien hat Stada bereits Maßnahmen eingeleitet. Den Angaben zufolge sind die größten Außenstände, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der serbischen Stada-Tochtergesellschaft Hemofarm gegen die serbische Großhandelsgruppe Velefarm, mit Hilfe eines Restrukturierungsplans gesichert worden. Der Plan soll Velefarm in die Lage versetzen, die noch ausstehenden Forderungen der Stada-Tochter schrittweise über mehrere Jahre zu begleichen. weiterlesen >>
(29.09.2010)

 
 

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