Krankenhausbetreiber Asklepios für Zukäufe finanziell gerüstet | ||
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Die Krankenhausgruppe mit Sitz in Hamburg gehört neben der Rhön-Klinikum AG und der Fresenius-Tochter Helios zu den drei größten deutschen privaten Krankenhausketten und erzielte 2009 Erlöse von 2,2 Mrd EUR. Das EBITDA lag bei 198 Mio EUR. Ob das Unternehmen derzeit an Bieterverfahren beteiligt ist, wollte Kaltenbach nicht konkret sagen. "Sie können davon ausgehen, dass wir uns jedes Objekt, das am Markt ist, auch anschauen und dass wir als großes Unternehmen auch angesprochen werden, wenn Verfahren im Gange sind", erklärte der Manager. 2010 hat Asklepios bisher lediglich die Krankenhausgesellschaft Schwandorf mit 330 Betten erworben. "Wir haben uns in diesem Jahr viele Dinge angeschaut, aber aus Gründen der Passgenauigkeit dafür entschieden, uns mit einem Engagement zurück zu halten", sagte Kaltenbach. Im September hat das Unternehmen erstmals den Kapitalmarkt betreten und eine festverzinsliche Anleihe mit einem Volumen von 150 Mio EUR emittiert, ohne Bonitätseinstufung einer Rating-Agentur. "Wir verfügen nach der Platzierung über ein Volumen an Liquidität und Kreditlinien von mehr als 600 Mio EUR und sind daher gut aufgestellt", sagte Konzerngeschäftsführer Stephan Leonhard. Den Emissionserlös will der Klinikkonzern sowohl zur Refinanzierung als auch zur Finanzierung weiteren Wachstums verwenden. Derzeit habe Asklepios keine Pläne für weitere Anleihen, schließe dies bei entsprechendem Bedarf für die Zukunft aber nicht aus. weiterlesen >> (29.09.2010)
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