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"Es werden einige Karstadt-Standorte auf der Strecke bleiben"

 
 
Nach monatelangem Ringen ist Nicolas Berggruen bei Karstadt am Ziel: Nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Essen ist die Übernahme der Essener Warenhauskette zum Freitag rechtskräftig geworden. Zuvor war auch der letzte Einspruch, der dem früheren Hertie-Eigentümer Dawnay Day zugeschrieben wird, abgewiesen worden.

Die eigentliche Arbeit zur Sanierung der Warenhauskette fängt jedoch gerade erst an. Bereits in der Vergangenheit hatte Berggruen dabei deutlich gemacht, dass es zu keiner Revolution bei Karstadt kommen wird. Die Warenhäuser sollen aber modernisiert werden, der Investor will zudem gezielt in die Verkaufsflächen investieren. Als Partner hat sich Berggruen den Modeunternehmer Max Azria ins Boot geholt.

Berggruen hat bereits 70 Mio EUR in Karstadt investiert, um die Verbindlichkeiten zu tilgen. Weitere 400 Mio EUR sollen in die Weiterentwicklung der Warenhäuser investiert werden.

Diese 400 Mio EUR sollen aus dem laufenden Geschäft erwirtschaftet werden, sagte der Geschäftsführer Thomas Fox in einem Interview mit dem Magazin "Der Handel". Das Geld diene der gezielten Investitionen in die Verkaufsflächen, nicht mehr Leuchtturmprojekten wie den Premiumhäusern. weiterlesen >>
(01.10.2010)

 
 

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