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TUI Travel peilt Kostenreduzierungen bei Zulieferern an

 
 
Der Reisekonzern TUI Travel hat seine Prognosen für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 2009/10 bestätigt. Das Unternehmen sei "zuversichtlich", dass das Jahresergebnis im Rahmen der früheren Erwartungen ausfallen werde, teilte die an der Londoner Börse notierte Touristiktochter der TUI AG am Dienstag mit.

Bei der Vorlage der Drittquartalszahlen Mitte August hatte sich TUI Travel pessimistischer als zuvor geäußert und erklärt, dass die Ergebnisse am unteren Rand der eigenen Erwartungen liegen würden, ohne diese allerdings konkret zu benennen. Die isländische Vulkanaschewolke sowie eine geringere Nachfrage waren der Grund für die Zurückhaltung.

Dazu kündigte TUI Travel am Berichtstag höhere Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Charterfluglinie Corsair und dem britischen Geschäft an. Die Cash-Flow-Prognose beeinträchtigten diese Belastungen nicht, hieß es.

Eine Sprecherin von TUI Travel sagte, die Restrukturierung beinhalte auch den Abbau von Stellen. Im Gespräch sei derzeit der Abbau von Arbeitsplätzen in Luton, wo die Marken Thomson und First Choice beheimatet sind. Wie viele Stellen gestrichen werden sollen, sagte die Sprecherin nicht. Aber auch Kostenreduzierungen bei Zulieferern und im Backoffice-Bereich seien im Gespräch. weiterlesen >>
(05.10.2010)

 
 

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