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Gerresheimer will Umsatz in Schwellenländern verdoppeln

 
 
Die Gerresheimer AG will ihren Umsatz in Schwellenländern in den kommenden drei Jahren von 100 Mio EUR auf 200 Mio EUR verdoppeln. Dabei schaue das Unternehmen insbesondere auf die Region Südamerika, China, Indien und Russland, sagte Vorstandsvorsitzender Uwe Röhrhoff am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz.

Der Umsatzanteil der Schwellenländer an den Konzernerlösen betrage heute etwa 10%, sagte der Manager. "In drei Jahren sollten wir in die Nähe von 20% kommen können", erklärte er.

In den Schwellenländern sieht Röhrhoff für Gerresheimer großes Potenzial aufgrund der verbesserten Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Das Unternehmen könne dabei als Hersteller von Primärverpackungen von den zunehmenden Stückzahlen bei Medikamenten profitieren, die weltweit von den Generikaherstellern produziert würden, sagte er.

Insbesondere im Diabetes-Markt sieht Röhrhoff große Chancen. Hier biete Gerresheimer ein breites Spektrum an Produkten für die Pharmaindustrie an, sagte er.
(06.10.2010)

 
 

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