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Salzgitter senkt Preisrisiken durch Vertragsumstellungen

 
 
Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller Salzgitter hat die von der Rohstoffseite ausgehenden Preisrisiken durch umgestellte Verkaufskontrakte inzwischen weitgehend minimiert. "Wir haben sämtliche Verträge mit Kunden, die verhandelbar waren, neu verhandelt", erklärte Finanzvorstand Heinz Jörg Fuhrmann im Interview mit der Börsen-Zeitung (BöZ - Samstagsausgabe).

Damit sei "nahezu flächendeckend eine signifikante Erlösanhebung - speziell vom zweiten zum dritten Quartal - erreicht worden", erklärte der designierte Vorstandsvorsitzende, der Mitte 2011 Wolfgang Leese an der Spitze ablösen wird.

Dabei sei Salzgitter entgegengekommen, dass ohnehin eine Vielzahl von Verträgen zur Neuverhandlung angestanden habe, schreibt die Zeitung. Die Preisanpassungen seien notwendig geworden, nachdem die Eisenerzlieferanten von Jahres- auf Quartalskontrakte übergegangen waren und damit viel mehr Preisvolatilität in das gesamte Geschehen gekommen sei.

Zudem bekräftigte Fuhrmann, dass die Renditeerwartung (ROCE) über einen Zyklus gerechnet unverändert bei 15% liege. Das erreiche man auch über die Krisenjahre "locker".
(10.10.2010)

 
 

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