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Allianz soll es auf Hochgeschwindigkeitsstrecke von London zum Eurotunnel abgesehen haben

 
 
Die Allianz bereitet laut einem Pressebericht ein Gebot für die zum Verkauf stehende Hochgeschwindigkeitsstrecke von London zum Tunnel unter dem Ärmelkanal vor. Dafür wolle der deutsche Versicherungskonzern 2 Mrd GBP auf den Tisch legen, berichtet die "Sunday Times" am Sonntag auf ihrer Webseite ohne Angabe von Quellen.

Die 68 Meilen (rund 109 Kilometer) lange Strecke sei der beliebteste der Vermögenswerte, die die britische Regierung privatisieren will. Unter den Bietern sei unter anderen ein Konsortium aus dem Tunnelbetreiber Eurotunnel, Goldman Sachs und dem Fondsmanager M&G, so die Zeitung. Ein weiteres Konsortium setze sich aus der Abu Dhabi Investment Authority, der Beteiligungsgesellschaft 3i und einem Zweig von Morgan Stanley zusammen. Auch die Investmentgesellschaft CKI des Hongkonger Milliardärs Li Ka-shing sei interessiert.

Die Allianz biete alleine und habe die Bank of America Merrill Lynch als Beraterin engagiert, so die Sunday Times. Die Erstrundengebote seien bereits eingereicht und die Regierung wolle sich bis Weihnachten für einen Bieter entscheiden. Die möglichen Erlöse von 2 Mrd GBP liegen allerdings deutlich unter den Baukosten der Strecke von 5,7 Mrd GBP. Sie war 2007 fertiggestellt worden. Ein Sprecher der Allianz SE sagte auf Anfrage, der Konzern kommentiere keine Marktgerüchte.
(17.10.2010)

 
 

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