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Heidelberger Druck will Finanzierungsrahmen diversifizieren

 
 
Der Maschinenbauer Heidelberger Druck will nach dem Abbau der Schulden laut einem Zeitungsbericht auch die Staatsbürgschaften ablösen. Im abgelaufenen Quartal konnte der Hersteller von Druckmaschinen aus Heidelberg seine Verbindlichkeiten bereits um 400 Mio EUR auf rund 230 Mio EUR reduzieren. "Nachdem wir unsere Kreditverbindlichkeiten deutlich gesenkt haben, werden wir nun unseren Finanzierungsrahmen diversifizieren", sagte Finanzvorstand Dirk Kaliebe dem "Handelsblatt" (HB - Mittwochausgabe).

Im Zuge der Umschuldung wolle der MDAX-Konzern auch die Staatsbürgschaften zurückfahren, ergänzte er. Im August hatten Bund und Länder Heideldruck Hilfen von 650 Mio EUR gewährt und die Gesellschaft damit vor dem Aus bewahrt. Mit der Umschuldung will der Konzern auch seine Zinslast senken. Derzeit muss das Unternehmen rund 9% an Zinsen zahlen. Diese sollten nun auf rund 7% reduziert werden, sagte Kaliebe.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG hatte am Dienstagabend überraschend vorläufige Zahlen für ihr zweites Quartal vorgelegt. Demnach wurden deutliche Verbesserung bei Umsatz, Ergebnis und Auftragseingang erzielt.
(20.10.2010)

 
 

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