Elektronische Akte: Potenzial noch nicht ausgereizt | ||
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In einer Umfrage des ECM-Spezialisten SAPERION unter 130 mittelständischen Unternehmen haben über ein Drittel (38 Prozent) der Befragten angegeben, Geschäftsinformationen in digitalen Akten vorzuhalten. Das Konzept "elektronische Akte" umfasst aber vorwiegend spezielle Unternehmensbereiche - bei den befragten Unternehmen ist die Kundenakte mit Abstand (33 Prozent) am häufigsten im Einsatz, gefolgt von der Projektakte (9 Prozent). Vereinzelt werden bereits auch Angebotsakte, Kreditakte und Produktionsakte elektronisch angelegt. Eine durchgängige Verwendung über alle Unternehmensbereiche hinweg ist dagegen fast nicht anzutreffen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass das Potenzial der elektronischen Akte noch nicht ausgeschöpft wird. Dabei ist den Unternehmen durchaus bewusst, was man mit der elektronischen Akte erreichen könnte - vorausgesetzt, man nutzt sie als unternehmerisches Gesamtkonzept. Der Einschätzung der Befragten nach wird die Bedeutung der elektronischen Akte in den kommenden Jahren weiter wachsen. "Die derzeit einseitige Nutzung der elektronischen Akte begründet sich im mangelnden Verständnis für das unternehmerische Potenzial der ganzheitlichen Informationsverwaltung", analysiert Rudolf Gessinger, CEO der SAPERION AG. "Unternehmen setzen bisher auf ausgewählte Teilbereiche. Vereinzelte Insellösungen haben allerdings nur mäßige Auswirkung auf die Gesamtperformance." weiterlesen >> (03.06.2009) |
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