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Linde hält an Sparziel fest

 
 
Trotz anziehender Nachfrage hält der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde an seinem Sparziel fest und wird dabei sogar das obere Ende der angepeilten Spanne landen. Brutto sollen die Kosten im Jahr 2012 um 650 Mio bis 800 Mio EUR unter dem Niveau von 2009 liegen, bekräftigte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reitzle am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Aus heutiger Sicht werde Linde sogar eher am oberen Ende dieser Spanne landen.

"Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise sind noch nicht vollständig aufgearbeitet", warnte Reitzle. Linde sei gut beraten, seine geschäftlichen Prozesse auch unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung stetig zu verbessern. Das Programm HPO werde daher konsequent fortgeführt. Die Wachstumsraten bei Umsatz und operativem Ergebnis im Konzern hätten gezeigt, dass Linde mit dem Programm gut unterwegs sei.

2009 hatte Linde die Bruttokosten bereits um 300 Mio EUR gesenkt und dazu mehr als 4.000 Stellen abgebaut. Im laufenden Jahr wird das Sparvolumen tendenziell geringer als im Vorjahr ausfallen.
(02.11.2010)

 
 

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