Kostensenkungsmaßnahmen bei KlöCo greifen | ||
|
Den Angaben zufolge erhöhte sich der Absatz der Klöckner & Co SE von Januar bis September um fast 27% auf 4,0 Mio t. Die Erlöse legten mit über 29% auf 3,9 Mrd EUR noch etwas deutlicher zu. Das Unternehmen verwies neben der hohen Auslastung im Automobilbau und einsetzender Nachfrage im Maschinen- und Anlagenbau auch auf die zwei in diesem Jahr getätigten Zukäufe, die die Verkaufszahlen erhöht hätten. Mit den gestiegenen Erlösen verzeichnete KlöCo auch deutliche Gewinnzuwächse. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 191 Mio EUR, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 151 Mio EUR zu Buche gestanden hatte. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdiente das Unternehmen 127 Mio EUR; nach Steuern und Dritten blieben 61 Mio EUR. Die Ergebnisse lagen wie der Umsatz allesamt leicht über dem Durchschnitt der Analystenerwartungen. KlöCo wies auf eine Abschwächung der Nachfrage nach dem Auffüllen der Lager im zweiten Quartal hin. Zudem sei in der Baubranche noch keine wesentliche Erholung sichtbar, hieß es weiter. Für das Schlussquartal kündigte das Unternehmen eine Absatzmenge unter dem Niveau des dritten Quartals an. Die Prognose eines Umsatzwachstums von mindestens 25%, eines EBITDA von mindestens 200 Mio EUR und einer EBITDA-Marge von über 4% wurde bekräftigt. Das damit entstehende deutlich positive Konzernergebnis lasse die Zielsetzung der Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen erreichen, hieß es zudem. (10.11.2010)
|
||
|
|
||
| << | Nun über 40 Prozent: Deutsche Bank erhöht Postbank-Anteil weiter | Umstrukturierung: RWE kappt 2.000 Stellen | >> |















