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Britisches E.ON-Stromnetz: Verkauf oder kein Verkauf?

 
 
Der Energiekonzern E.ON prüft einen Verkauf des britischen Stromnetzes. "Wir analysieren derzeit unsere strategische Optionen auch in diesem Geschäft", sagte Finanzvorstand Marcus Schenck am Mittwoch vor Pressevertretern. Diese Prüfung könne zu einem Verkauf führen, müsse aber nicht, ergänzte er. Eine britische Zeitung hatte am Wochenende über fortgeschrittene Gespräche über das Stromnetz berichtet.

Schenck kündigte zugleich an, von 2011 bis 2013 auf Basis der bestehenden Geschäfte bis zu 20 Mrd EUR investieren zu wollen. Diese Investitionen sollen unter anderem in Windparks und Gaskraftwerke fließen. Diese müssten 1,5 Prozentpunkte mehr Rendite abwerfen, als die Kapitalkosten betragen, erklärte der Manager die Anforderungen für neue Projekte.

Ende 2013 sollen die Projekte bei erneuerbaren Energien ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 700 Mio EUR erzielen, die neuen konventionellen Kraftwerke 800 Mio EUR, prognostizierte Schenck.
(10.11.2010)

 
 

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