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Konzernumbau bei Hochtief soll 40 Millionen Euro jährlich einsparen

 
 
Die Hochtief AG erwartet durch den angekündigten Konzernumbau Einsparungen von 40 Mio EUR jährlich. Hinzu kämen "hohe Synergien", teilte der Essener Baudienstleister am Donnerstag mit. Diese wurden nicht näher beziffert. Hochtief wird wie angekündigt die Konzernstruktur zum 1. Januar 2011 vereinfachen und die Unternehmensbereiche Europe, Real Estate und Services zu einer Division zusammenführen.

Der neue Unternehmensbereich werde Lösungen für Immobilien, Energie und Infrastruktur in Europa und in Wachstumsregionen wie zum Beispiel im Mittleren Osten anbieten. Die Holding solle gleichzeitig verschlankt werden und sich künftig ausschließlich auf die strategische Führung des Konzerns konzentrieren.

Gleichzeitig will Hochtief das Wachstum beschleunigen und die Expansion vorantreiben. So sieht der Konzern etwa großes Potenzial im Markt für Offshore-Windkraft. Hier rechnet der Vorstandsvorsitzende Herbert Lütkestratkötter mit einer Umsatzgröße von mindestens einer halben Mrd EUR pro Jahr.

Als weiteren Zukunftsmarkt hat Hochtief Indien ausgemacht. Die Aktivitäten sollen 2011 ausgebaut werden, Hochtief habe mit der Suche nach Beteiligungsmöglichkeiten begonnen. Ziel sei es, die Geschäfte in einer eigenen Landesgesellschaft zu bündeln. Auch in Kanada sei eine Akquisition möglich.
(11.11.2010)

 
 

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