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Neues Zielsystem: Siemens will mehr Kapitaleffizienz

 
 
Der Siemens-Konzern konzentriert sich künftig stärker auf kapitaleffizientes Wachstum und weniger auf die bislang intensiv beachteten Margenziele. Ein entsprechendes Zielprogramm für die kommenden Jahre präsentierte der Münchener DAX-Konzern am Donnerstag unter dem Titel "One Siemens" bei Vorlage seiner Jahreszahlen.

Mit "One Siemens" werde Siemens nun "durchstarten" und die "starke Position nachhaltig ausbauen", sagte Vorstandsvorsitzender Peter Löscher. Löscher will das Unternehmen noch stärker auf Märkte wie das Geschäft mit Umwelttechnik, das margenträchtige Servicegeschäft und auf Schwellenländer ausrichten und damit der Konkurrenz enteilen.

Auf Konzernebene will Siemens schneller wachsen als ihre wichtigsten Wettbewerber. Wie weit man mit diesem Ziel gekommen ist, will man im Vergleich mit den Konkurrenten messen. Grundlage soll jeweils deren nominales durchschnittliches Umsatzwachstum der vergangenen vier Quartale sein. Bislang hatte sich Siemens vorgenommen, doppelt so schnell wie die Weltwirtschaft zu wachsen oder halb so langsam zu schrumpfen.

Mit dem Zielsystem legt Siemens zugleich einen Korridor für die künftigen Dividendenausschüttungen vor. Zwischen 30% und 50% des um außerordentliche, nicht zahlungswirksame Faktoren bereinigten Nachsteuergewinns sollen die Aktionäre in den nächsten Jahren erhalten. Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt Siemens eine Dividende von 2,70 EUR je Aktie vor, nachdem für die vergangenen drei Jahre jeweils 1,60 EUR pro Anteilsschein ausgezahlt wurden. weiterlesen >>
(12.11.2010)

 
 

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