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Deutsche Banken haben 138 Milliarden US-Dollar in Irland "untergebracht"

 
 
Deutsche Banken haben einer Erhebung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich gegenüber irischen Schuldnern 138 Mrd USD an Forderungen gehalten. In den 14 größten deutschen Banken schlügen davon knapp 13 Mrd EUR gegenüber dem irischen Staat zu Buche, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ - Dienstagausgabe). Diese Zahlen seien genau bekannt, weil Europas Großbanken beim Stresstest im Juli dieses Jahres aufschlüsseln mussten, welche Anleihen der EU-Staaten sie besitzen.

Am größten sei das Engagement der Hypo Real Estate, die per Ende März 10,3 Mrd EUR an Forderungen gehalten habe. Zusammen mit den Ländern Portugal, Spanien und Griechenland belaufe sich ihr Engagement auf 35,54 Mrd EUR. Die Forderungen der Deutschen Bank, der Commerzbank, der DZ Bank und der LBBW beliefen sich je auf 7 Mrd bis 8 Mrd EUR an Titeln der vier finanzschwachen Länder.

Noch härter als Deutschland sei Großbritannien von der Schuldenkrise Irlands betroffen. Die britischen Banken hielten gegenüber Staat, Unternehmen, Banken und anderen Schuldnern auf der Nachbarinsel Forderungen im Wert von rund 150 Mrd USD
(17.11.2010)

 
 

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