WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

Mehr Präsenz im Reich der Mitte: Bayer MaterialScience investiert 110 Millionen Euro in China

 
 
Der Bayer-Teilkonzern MaterialScience will in China 110 Mio EUR investieren. Es geht um drei Systemhäuser für Polyurethan-Schaumstoff sowie eine Produktionsanlage für Polycarbonat-Platten und ein Color Competence and Design Center für die Aufbereitung von Polycarbonat, wie die Leverkusener Bayer AG am Mittwoch mitteilte. Die Einrichtungen sollen bis 2012 fertiggestellt werden und in der Nähe zu wichtigen Kunden in Schanghai, Quingdao, Chongqing und Guangzhou liegen.

Mit den Projekten will Bayer MaterialScience die Präsenz in dem nach Umsatz zweitwichtigsten Markt weltweit stärken. Zugleich baue das Unternehmen damit sein Netzwerk in wichtigen Wachstumsregionen Chinas aus. Bayer MaterialScience betreibe bereits Polyurethan-Systemhäuser in Guangzhou und Nanjing. Das Unternehmen erwirtschafte zurzeit mehr als 40% seines Polyurethan-Umsatzes in China mit Systemen, die vor allem in der Bau-, Haushaltsgeräte- und Automobilindustrie eingesetzt werden.

Auf die Region Asien/Pazifik entfielen zurzeit mehr als 60% der weltweiten Polycarbonat-Produktion. Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil auf 65% steigen. China hat laut Bayer den größten Anteil an der Nachfrage. Angesichts der wachsenden Bedeutung der dortigen Automobil-, Bahn-, Haushaltsgeräte- und Elektronikindustrie wird erwartet, dass das Land bis 2015 auch Hauptwachstumstreiber bleibt.
(17.11.2010)

 
 

<< Deutsche Banken haben 138 Milliarden US-Dollar in Irland "untergebracht" Noch kein Verkaufsprozess für E.ON-Stromnetz in Großbritannien >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "Mehr Präsenz im Reich der Mitte: Bayer MaterialScience investiert 110 Millionen Euro in China"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Amazon     Arbeitssuche     DSDS     Imtradex     LinguaTV     QSC     RapidUsertests     Server     Timeworkers     Zeitarbeit