Noch kein Verkaufsprozess für E.ON-Stromnetz in Großbritannien | ||
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Die Gruppe, zu der Abu Dhabi Investment Authority, Canada Pension Plan und Macquarie Bank gehörten, sei an E.ON herangetreten, hatte die Zeitung vor zehn Tagen zudem geschrieben und einen Verkaufspreis von bis zu 3,5 Mrd GBP genannt. Bislang hatte der Düsseldorfer DAX-Konzern lediglich angekündigt, alles auf den Prüfstand zu stellen und weitere Bereiche für insgesamt 15 Mrd EUR abstoßen zu wollen. Eine zweite Person sagte zu Dow Jones, noch stehe formal kein Konsortium und es habe lediglich erste indikative Gespräche gegeben. Die drei Unternehmen wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern oder waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Der Energiekonzern hatte vergangene Woche angekündigt, auf die veränderten Wettbewerbsbedingungen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket reagieren zu wollen. E.ON will demnach künftig verstärkt außerhalb Europas wachsen, plant weitere Einsparungen sowie Milliardenerlöse aus dem Verkauf von Unternehmensteilen. E.ON verwies dabei zur Begründung auf die Brennelementesteuer, die ab 2013 anstehende Vollversteigerung von Emissionszertifikaten, den Preisdruck im Gasmarkt und niedrigere Großhandelsmargen. Dies werde erheblichen Druck auf die Ergebnisentwicklung ausüben. (17.11.2010)
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