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UPS baut Privatkundengeschäft in Europa aus

 
 
Das US-Logistikunternehmen United Parcel Service (UPS) will sein Privatkundengeschäft in Europa ankurbeln. "Um stärker ins Geschäft mit Privatkunden einzusteigen, brauchen wir mehr Anlaufstellen vor Ort - die wollen wir ausbauen. Deshalb sprechen wir mit Unternehmen vor Ort über eine mögliche Kooperation", sagte CEO Scott Davis in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital".

Bereits seit längerem gebe es Kontakt zu einer Vielzahl von Anbietern, in Deutschland unter anderem auch zur Deutschen Post, bestätigte Davis. "Es ist sehr aufwendig, ein einzelnes Paket zuzustellen, die Gewinnmarge in diesem Geschäft ist sehr niedrig. Zusammenarbeit schafft ein höheres Liefervolumen. Davon profitieren beide Parteien."

Einer Übernahme der 2011 voraussichtlich zum Verkauf stehenden Paket-Sparte des niederländischen Postkonzerns TNT erteilte Davis hingegen eine Absage. Daran ändere dem UPS-CEO zufolge auch die großes Präsenz von TNT im Wachstumsmarkt China nichts. "TNT agiert in China vor allem als inländisches Frachtunternehmen, wir sind derzeit mehr am Import-Export-Geschäft interessiert", erklärte der Manager.
(17.11.2010)

 
 

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