Schaeffler kommt beim Schuldenabbau voran | ||
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Verglichen mit dem schwachen Vorjahr wollen die Herzogenauracher 2010 ihren Umsatz nun um rund ein Viertel auf mehr als 9 Mrd EUR steigern. Damit überträfe Schaeffler sogar den Vorkrisenwert von 2008 von 8,9 Mrd EUR. Zuvor hatte sich der Familienkonzern Einnahmen von gut 8 Mrd EUR zugetraut, auch wenn Geißinger bereits bei Vorlage der Halbjahresergebnisse deutlich machte, dass er die Marke übertreffen wolle. Auch in punkto Profitabilität will Schaeffler in diesem Jahr an alte Erfolge anknüpfen. Nachdem die Rendite (EBIT-Marge) im Krisenjahr 2009 auf rund 5% gefallen war, stieg sie in den ersten neun Monaten auf 16% und soll im Gesamtjahr bei etwa 15% liegen. Vom Umsatz dürften also vor Zinsen und Steuern mindestens 1,35 Mrd EUR als operativer Gewinn übrig bleiben. Dabei betrug das operative Ergebnis (EBIT) von Januar bis September nach Konzernangaben bereits 1,14 Mrd EUR. Unter dem Strich stand bei den Franken, die Motor-, Getriebe-, Fahrwerksysteme und Lager für die Automobilbranche, Industrie sowie die Luft- und Raumfahrt herstellen, nach neun Monaten ein Minus von 113 Mio EUR. Dabei drückte vor allem der Verlust aus der Verwässerung des Anteils an Conti von 396 Mio EUR, nachdem der hoch verschuldete Großaktionär nicht an der Kapitalerhöhung Anfang des Jahres teilnahm und somit der direkt gehaltene Anteil von knapp 50% auf 42% gesunken war. weiterlesen >> (17.11.2010)
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