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Spar- und Effizienzprogramm: Bayer wird restrukturiert

 
 
Die Bayer AG hat ein umfassendes Spar- und Effizienzprogramm aufgelegt, um die Entwicklung neuer Produkte sowie die Expansion in Wachstumsmärkte zu finanzieren. Damit verbunden ist auch ein Abbau von etwa 4.500 Stellen, davon rund 1.700 in Deutschland, wie der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern am Donnerstag mitteilte. Im Gegenzug sollen 2.500 Arbeitsplätze vor allem in den Schwellenländern geschaffen werden.

Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern sollen in Kürze aufgenommen werden. In Deutschland sind aufgrund einer Beschäftigungssicherungsvereinbarung betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2012 ausgeschlossen.

Die Einsparungen sollen bei 800 Mio EUR jährlich ab 2013 liegen, wovon die Hälfte reinvestiert werden soll. Bis Ende 2012 fielen voraussichtlich Einmalkosten von 1 Mrd EUR an. Rund 200 Mio EUR sollen davon bereits im laufenden vierten Quartal verbucht werden, wie ein Konzernsprecher sagte. Einfluss auf die Jahresprognose habe dies nicht.

Für 2010 prognostiziert Bayer für den Konzern ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 5%. Das EBITDA vor Sonderposten soll auf über 7 Mrd EUR steigen. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie erwartet Bayer ein Plus von mehr als 15%. weiterlesen >>
(19.11.2010)

 
 

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