WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

Hapag-Lloyd auf Investorensuche

 
 
Nach Informationen der "Welt am Sonntag" (WamS) aus Unternehmenskreisen wird Hapag-Lloyd noch vor Weihnachten zwei Investmentbanken damit beauftragen, Investoren für Deutschlands größte Reederei zu suchen. Die Banken seien schon benannt, Namen würden aber noch nicht genannt. "Es gibt bislang nur Planspiele. Unwahrscheinlich ist, dass Hapag-Lloyd gleich mit 49% an die Börse gebracht wird", heißt es im Umfeld des Konzerns.

Zunächst sollen Investoren gefunden werden, die einen Teil der TUI-Anteile übernehmen. Auch arabische Fonds sind dafür im Gespräch. Interesse an den Reederei-Anteilen soll auch TUI-Großaktionär John Fredriksen haben. Der Norweger ist selbst Reeder. Laut "WamS" gibt es Gespräche mit Fredriksen über Hapag-Lloyd. Dabei gelte es jedoch als unwahrscheinlich, dass TUI die Anteile an Hapag-Lloyd komplett gegen Fredriksens Aktien an dem Reisekonzern tausche. In dieser Woche hatte die Reederei nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres Rekordzahlen bekannt gegeben.

Das Unternehmen gehört knapp zur Hälfte dem Tourismuskonzern TUI, die Mehrheit hält das Konsortium Albert Ballin. Die TUI AG mit Sitz in Hannover hatte bereits bekannt gegeben, dass der Tourismuskonzern seine Anteile abgeben will. Erwogen wird auch ein Börsengang der Containerreederei. Ein TUI-Sprecher betonte am Sonntag auf Anfrage, es gebe "keine neue Beschlusslage, wie wir unseren Anteil Hapag-Lloyd veräußern wollen." Dieser stamme vom Oktober 2008.
(21.11.2010)

 
 

<< RWE zu "Rückgabe" der Berliner Wasserbetriebe wohl bereit Weitere Fonds verklagen Porsche in den USA >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "Hapag-Lloyd auf Investorensuche"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Amazon     Arbeitssuche     DSDS     Imtradex     LinguaTV     QSC     RapidUsertests     Server     Timeworkers     Zeitarbeit