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Porsche setzt Kapitalerhöhung auf die Agenda

 
 
Hans Dieter Pötsch, Finanzvorstand der Porsche Holding SE und der Volkswagen AG, hat im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) bestätigt, dass bei Porsche eine Kapitalerhöhung im Volumen von 5 Mrd EUR geplant ist. Auf die Frage nach dem Verwendungszweck antwortete der Manager: "Um die Schulden der Porsche SE weiter zurückzuführen. Einen ersten Schritt haben wir getan, indem VW sich für knapp 4 Mrd EUR am operativen Porsche-Geschäft beteiligt hat. Verblieben sind rund 6 Mrd EUR Bankverbindlichkeiten der SE, davon müssen wir runter."

Die Bankverbindlichkeiten beruhten auf dem Umstand, dass Porsche bis 2009 eine hohe VW-Beteiligung aufgebaut habe. Man habe sich mit den Banken darauf verständigt, dass zum 30. Juni 2011 die erste Kredittranche über 2,5 Mrd EUR zurückgeführt werde. Das gesamte Volumen der geplanten Kapitalerhöhung soll zum Schuldenabbau genutzt werden, so der CFO weiter.

Sollten sich die Vorzugsaktionäre einer Kapitalerhöhung verweigern und bis Mitte 2011 keine Lösung gefunden werden, "um die dann fälligen Kredite von 2,5 Mrd EUR zurückzuführen, hätten die Banken Zugriff auf das Volkswagen-Aktienpaket", so Pötsch abschließend.
(21.11.2010)

 
 

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