Potash-Übernahme: K+S hat es auf kanadische Kalivorkommen abgesehen | ||
|
K+S rechnet in einigen Jahren aus der Erschließung eines fortgeschrittenen Greenfield-Projekts von Potash One mit einer Produktionskapazität von bis zu 2,7 Millionen Tonnen Kaliumchlorid pro Jahr. Die Laufzeit der Kali-Produktionsstätte wird auf mehr als 50 Jahre geschätzt. Frühestens 2015 sollen die ersten Mengen aus dem so genannten Legacy-Projekt zur Verfügung stehen. Die Realisierung dieser Produktionskapazität würde ein Investitionsvolumen von insgesamt rund 2,5 Mrd USD in der kanadischen Provinz Saskatchewan umfassen und 300 Arbeitsplätze schaffen. Darüber hinaus besitze Potash One noch mehrere Kali-Explorationslizenzen in Saskatchewan, erläuterte ein K+S-Sprecher. Zunächst müsse der Deal aber unter Dach und Fach gebracht werden. Der Sprecher wertete es als einen ersten positiven Schritt, dass das Board von Potash One die Transaktion einstimmig als fair bewertet und den Potash-One-Aktionären empfohlen habe, ihre Stammaktien gemäß dem Angebot anzudienen. Zudem hätten die Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder von Potash One bereits zugesichert, ca 21% der Aktien, die sie selbst halten, K+S anzudienen. Die Offerte entspricht nach K+S-Angaben einer Prämie von 24,3% auf den Schlusskurs der Potash-One-Aktie vom 19. November 2010 an der Toronto Stock Exchange. Sie beinhaltet zudem eine Prämie von 31,3% auf den gewichteten durchschnittlichen Aktienkurs der letzten 10 Tage einschließlich des 19. November. Potash One Inc ist ein in Toronto gelistetes Explorations- und Entwicklungsunternehmen für Kalivorkommen in Kanada und beschäftigt 16 feste Mitarbeiter und Berater. weiterlesen >> (22.11.2010)
|
||
|
|
||
| << | Bessere Kreditkonditionen für HeidelbergCement | Porsche steckt rund 150 Millionen Euro in deutsches Entwicklungszentrum | >> |















