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BASF schließt neue Standortvereinbarung für Stammwerk Ludwigshafen

 
 
Der Chemiekonzern BASF hat eine neue Standortvereinbarung für sein Stammwerk in Ludwigshafen abgeschlossen. Die Vereinbarung, die ab 2011 bis Ende 2015 gilt, sieht den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2015 für die rund 33.000 Mitarbeiter der BASF SE am Standort vor. Sie ersetzt die Ende 2004 abgeschlossene Standortvereinbarung, die zum Jahresende ausläuft.

Wie BASF am Mittwoch in Ludwigshafen weiter bekannt gab, wird das Unternehmen bis Ende 2015 insgesamt 9 Mrd bis 10 Mrd EUR in die Zukunftsfähigkeit des Standorts investieren. Rund zwei Drittel der Ausgaben sind dafür vorgesehen, den Standort Ludwigshafen durch Investitionen, Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen technisch und organisatorisch auf bestmöglichem Stand zu halten und damit die Kernarbeitsgebiete zu stärken. Die Größenordnung entspreche dem hohen Niveau der Vorjahre, hieß es.

Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung will BASF am Standort auf dem Niveau der Vorjahre halten. Sie sollen insgesamt gut ein Drittel der Ausgaben betragen. Ludwigshafen bleibe auch in Zukunft die zentrale Plattform der weltweiten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der BASF, sagte Personalvorstand Harald Schwager.
(24.11.2010)

 
 

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