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10 Prozent mehr Unternehmenspleiten

 
 
Im ersten Quartal 2009 verzeichneten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt 7.712 Insolvenzen von Unternehmen. Deren Gesamtzahl hat demnach im Vorjahresvergleich um 10 Prozent zugenommen.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Zeitraum Januar bis März auf 9,7 Milliarden Euro gegenüber 7,3 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März haben die Amtsgerichte 2.874 Insolvenzen von Unternehmen. Das sind 31 Prozent mehr als im März 2008.

"Die registrierten Insolvenzen dürften im März 2009 auch deshalb so stark zugenommen haben, weil die Osterfeiertage im Jahr 2008 im März lagen, 2009 jedoch nicht, und somit die Gerichte im März 2009 deutlich mehr Insolvenzanträge bearbeiten konnten als im Vorjahresmonat", vermutet die Statistik-Behörde.
(10.06.2009)
 
 

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