Gedankenspiele der Aufsicht: BaFin könnte feindliche Hochtief-Übernahme untersagen | ||
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Bei der BaFin war am Sonntag niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Offiziell habe es Ende vergangener Woche dem Magazin zufolge zwar bei der deutschen Finanzaufsichtsbehörde geheißen, dass die Prüfung des Übernahmeangebots noch nicht abgeschlossen sei. Doch am Montag läuft die gesetzliche Frist ab, innerhalb derer die BaFin das Geschäft prüfen muss. Zugleich endet damit die Möglichkeit von ACS, weitere Angebotsunterlagen oder Erklärungen nachzureichen. Theoretisch haben die Spanier bis zum letzten Augenblick die Möglichkeit, mit neuen Argumenten zu überzeugen. Einen weiteren Aufschub dürfte es laut Spiegel nicht geben. Die BaFin störe sich offenbar an mehreren Unwägbarkeiten bei der Finanzierung des Geschäfts. So wurde ACS in Spanien wegen Bilanzfälschung verklagt. Außerdem reichte die Interessenvertretung spanischer Kleinaktionäre, Aemec, vor einem Madrider Gericht den Antrag ein, die von ACS beschlossene Kapitalerhöhung für ungültig zu erklären. (28.11.2010)
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