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Deutsche Bank hält nun knapp 52 Prozent an Postbank

 
 
Die Deutsche Bank kann die Postbank wie geplant noch in diesem Jahr in ihrer Bilanz konsolidieren. Nach Ablauf der weiteren Annahmefrist hält die Deutsche Bank AG nun knapp 52% an der Postbank, wie sie am Montag mitteilte. Die Aktionäre der Deutschen Postbank AG nahmen das Übernahmeangebot einschließlich der in der Annahmefrist angedienten Aktien für insgesamt 48.194.431 Postbank-Aktien an. Das entspricht etwa 22,02% des Grundkapitals und der Stimmrechte.

Entscheidend für Deutschlands größte Bank war die 30-Prozent-Schwelle: Damit hatte die Bank die Schwelle überschritten, ab der sie ein Pflichtangebot hätte machen müssen. Mit dem Angebot zum gegenwärtigen Zeitpunkt will sie 1,7 Mrd EUR sparen. Hätte die Deutsche Bank bis 2012 gewartet, wäre der Preis deutlich höher gewesen.

Die Postbank hatte den freien Aktionären zum Verkauf ihrer Anteile an die Deutsche Bank geraten. Das Angebot von 25 EUR je Aktie hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Postbank als angemessen bezeichnet. Die Postbank-Aktionäre hatten bis zum 24. November Zeit, sich zu entscheiden.
(29.11.2010)

 
 

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