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Volkswagen hat keine Pläne für Kapitalbeteiligung an russischer GAZ

 
 
Die Volkswagen AG verhandelt mit dem russischen Autohersteller GAZ weiter über eine mögliche Auftragsfertigung, hat jedoch keine Pläne für eine Kapitalbeteiligung. Ein Sprecher des Wolfsburger Konzerns sagte am Montag, bei den Gesprächen mit GAZ gehe es nach wie vor um eine Auftragsfertigung.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte zuvor berichtet, Volkswagen und Daimler führten jeweils Kooperationsgespräche mit GAZ, wobei die Überlegungen bis hin zu einer möglichen Kapitalbeteiligung reichten.

"Die laufenden Verhandlungen mit GAZ über eine Auftragsfertigung sind noch nicht abgeschlossen", erklärte Volkswagen: "Volkswagen und GAZ haben vereinbart, dass eine endgültige Entscheidung über die Zusammenarbeit erst gefällt werden kann, wenn die russische Regierung über die neuen Regeln der Automobilproduktion entschieden hat." Dieser Zeitpunkt sei offen.

Der Hersteller GAZ ist im Westen für die Automarke Wolga bekannt. Das Unternehmen stellt vornehmlich Transporter her. Nach Informationen der "FAZ" ist VW an der Montage von Pkw bei GAZ interessiert, Daimler strebe eine Auftragsproduktion für den Sprinter an. Eine Daimler-Sprecherin bestätigte am Montag lediglich Gespräche über eine Kooperation, wollte sich darüber hinaus aber nicht äußern. weiterlesen >>
(29.11.2010)

 
 

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