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Feindliche Hochtief-Übernahme: BaFin schreitet nicht ein

 
 
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat das Angebot der Actividades de Construccion y Servicios SA (ACS) für die Hochtief AG genehmigt. Die Angebotsunterlage entspreche den Anforderungen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes (WpÜG) in Verbindung mit der WpÜG-Angebotsverordnung, teilte die Behörde am Montagabend mit. Mit der am Berichtstag vorgelegten korrigierten Angebotsunterlage habe ACS alle verlangten Nachbesserungen erbracht. Daher habe die BaFin dem Antrag stattgegeben.

ACS hatte Mitte September eine Offerte für Hochtief angekündigt. Dabei strebt der spanische Baukonzern lediglich die Aufstockung seiner Anteile von knapp 30% auf mehr als 50% an, eine Komplettübernahme ist nicht geplant.

Hochtief lehnt eine Übernahme durch die Spanier ab. In Essen wird befürchtet, der Konzern könne langfristig zerschlagen werden. Arbeitnehmervertreter fürchten einen Arbeitsplatzabbau. In Deutschland sind rund 10.000 Menschen bei Hochtief beschäftigt.

ACS hat dagegen erklärt, sowohl den Konzernsitz in Essen als auch die Börsennotierung von Hochtief aufrechterhalten zu wollen. weiterlesen >>
(30.11.2010)

 
 

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