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ThyssenKrupp: 170 Millionen Euro für neues Werk in China

 
 
Der Industriekonzern ThyssenKrupp will in China ein Werk für Kurbelwellen im Nutzfahrzeugsektor errichten. Noch im Dezember sollen dazu die Verträge unterzeichnet werden, sagte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz am Dienstag am Rande der Bilanzpressekonferenz. Als Investitionssumme sind 170 Mio EUR eingeplant.

Der für den Technologiebereich verantwortliche Vorstand Olaf Berlien ergänzte, dass das Werk in Nanjing entstehen soll. "Wir folgen unseren Kunden", erklärte Berlien, der das Ziel weiterer Investitionen in die Staaten Brasilien, Indien und China bekräftigte. Das aktuell in Angriff genommenen Kurbelwellenwerk soll dem Manager zufolge im Oktober 2013 die Produktion aufnehmen.

Eine ähnlich hohe Summe wie in China will die in Duisburg und Essen ansässige ThyssenKrupp AG in das Schmelzwerk am Edelstahlstandort im US-Bundesstaat Alabama investieren, erklärte Schulz. Der Bau soll unmittelbar beginnen, die Fertigstellung ist für Ende 2012 geplant.

Der Edelstahlbereich soll im seit Oktober laufenden Geschäftsjahr einen positiven Gewinnbeitrag erwirtschaften. "Leider ist uns der Turnaround in die schwarzen Zahlen 2009/10 bei Edelstahl noch nicht gelungen, aber 2010/11 werden wir das schaffen", kündigte Schulz an.
(30.11.2010)

 
 

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