Porsche-Aktionäre segnen Kapitalerhöhung ab | ||
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Zuvor hatte es eine für Porsche ungewöhnlich lange und kontroverse Diskussion unter den rund 4.000 anwesenden Anteilseignern gegeben. Die Vorzugsaktionäre sollten zwar die Hälfte der Summe von 5 Mrd EUR aufbringen, hätten aber in dem fusionierten Unternehmen nichts zu sagen, monierte Peter Maser von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). "Das operative Ergebnis zeigt, dass Porsche seine Eigenständigkeit behalten könnte", sagte Christian Strenger. Schließlich sei der Sportwagenbauer deutlich rentabler als die Wolfsburger. Der Aufsichtsrat der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS und Mitglied der Regierungskommission für gute Unternehmensführung (Corporate Governance), der bei Porsche als Privatinvestor auftrat, hatte die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch aufgefordert, einen anderen Weg zu finden, das Geld zusammenzukratzen. Porsche will das Geld möglichst bis Ende Mai kommenden Jahres einsammeln, um damit den Ende Juni fälligen Bankkredit von 2,5 Mrd EUR zurückzuzahlen, sagte der Finanzvorstand der Porsche-Dachgesellschaft, Hans Dieter Pötsch. Der Rest solle in den Schuldenabbau fließen, sagte Pötsch, der zugleich die Finanzen von Volkswagen verantwortet. Der Abbau des Schuldenbergs ist Voraussetzung dafür, dass die Stuttgarter als zehnte Marke unter das Dach der Wolfsburger schlüpfen dürfen. weiterlesen >> (01.12.2010)
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