Springer kriegt Übernahme-Angebot für SeLoger bei französischer Börsenaufsicht durch | ||
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Bei der AMF hatte die Axel Springer AG Ende September ein öffentliches Übernahmeangebot für SeLoger.com zum Preis von 34 EUR je Aktie eingereicht. Zuvor hatte das Verlagshaus seine Übernahmepläne, die von dem Online-Immobilienportal als unfreundlich bezeichnet werden, öffentlich gemacht. Von einer Aktionärsgruppe um die Unternehmensgründer Amal Amar und Denys Chalumeau hat Axel Springer bereits 12,4% an SeLoger erworben. Das Management des Berliner Verlagshauses, das unter anderem die Tageszeitungen "Bild" und "Welt" herausgibt, hatte mehrfach betont, keinen Anlass für eine Anhebung des Angebots von 34 EUR je Aktie zu sehen. Ziel bleibe die Übernahme des Immobilienportals, sollten die Aktionäre aber nicht verkaufen wollen, wäre auch eine Minderheitsbeteiligung "keine Katastrophe", wie Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner zur Vorlage der Drittquartalszahlen erklärte hatte. Auf französischer Seite hält man das Gebot für zu niedrig. Die SeLoger-Aktien wurden an der Pariser Euronext in Erwartung der Mitteilung am Dienstag vom Handel ausgenommen, für Mittwoch wird die Wiederaufnahme erwartet. Am Montag gingen die Anteilsscheine bei 34,45 EUR leicht über dem Springer-Angebot aus dem Handel. (01.12.2010)
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