E.ON trennt sich von Gazprom-Beteiligung | ||
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Den Angaben zufolge hat die E.ON-Tochter Ruhrgas Gazprom-Aktien im Volumen von 0,8% des Kapitals bereits über den Markt verkauft. Die verbleibenden 2,7% sollen an die staatliche russische Wneschekonombank (VEB) gehen. Bezahlung und Übertragung der Aktien sollen noch im Dezember erfolgen, kündigte die E.ON AG an. Mit dem Verkaufserlös will der Energiekonzern laut dem Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen die Schulden reduzieren und damit den Spielraum für Investitionen erhöhen. Eine Änderung der Russland-Strategie sei damit nicht verbunden, fügte Teyssen laut Mitteilung hinzu. E.ON bleibe unter anderem mit der Beteiligung am Stromerzeuger OGK-4 ein aktiver Investor in dem Land. Mit Gazprom ist der Konzern auch ohne Beteiligung eng verknüpft. Auf knapp 30% bezifferte E.ON die Portion russischen Erdgases an der gesamten Bezugsmenge in den ersten neun Monaten 2010. Momentan verhandelt Ruhrgas aber über eine Anpassung der langfristigen Lieferverträge, die zum Teil bis ins Jahr 2036 reichen. Sie wurden zu einer Zeit geschlossen, als Gas knapper und die Preise höher waren. "Diese Veräußerung ändert selbstverständlich nichts an der unverändert guten Partnerschaft zwischen Gazprom und E.ON", betonte Ruhrgas-Chef Klaus Schäfer. weiterlesen >> (01.12.2010)
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