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Freiwilliges Übernahmeangebot: ACS macht Zusagen an Hochtief

 
 
Der spanische Großaktionär ACS hat am Mittwoch nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde BaFin sein freiwilliges Angebot für die Hochtief AG vorgelegt. Die Konditionen blieben dabei weitgehend unverändert. In den Angebotsunterlagen machte ACS Hochtief und deren Arbeitnehmern eine Reihe von Zusagen, die Befürchtungen, Hochtief werde nach einer Übernahme zerschlagen, zerstreuen soll. Die Hochtief-Aktie legte nach der Veröffentlichung zu.

Wie angekündigt, werden acht eigene für fünf Hochtief-Aktien angeboten, wie die Actividades de Construccion y Servicios SA mitteilte. Die Annahmefrist läuft vom 1. Dezember bis 29. Dezember. Bei einer Verlängerung laufe die weitere Annahmefrist voraussichtlich vom 5. Januar bis 18. Januar. Die Transaktion soll Anfang Februar abgeschlossen sein.

Die Offerte steht dabei unter bestimmten aufschiebenden Bedingungen, etwa der Zustimmung der Kartellbehörden oder der Eintragung der geplanten Kapitalerhöhung der Spanier in das entsprechende Handelsregister.

ACS hatte die Offerte Mitte September angekündigt. Dabei strebt der spanische Baukonzern lediglich die Aufstockung seiner Beteiligung von knapp 30% auf mehr als 50% an, eine Komplettübernahme bzw. ein Squeeze-out ist nicht geplant. Daher bietet ACS auch mit dem gewichteten Durchschnittspreis der drei Monate vor Bekanntwerden des Angebots nur den Mindestpreis ohne Prämie für die Hochtief-Aktionäre. Aktionärsschützer sowie Analysten hatten dies als unattraktiv bezeichnet. weiterlesen >>
(02.12.2010)

 
 

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