Areva-Streit: Siemens kann auf rasche Entscheidung hoffen | ||
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Im Geschäftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, gibt sich Siemens beim Thema Areva-Ausstieg bereits betont zuversichtlich. Im Geschäftsjahr 2010/11 soll das Ergebnis des Unternehmens einen Effekt durch den Verkauf des von Energy gehaltenen Anteils an Areva NP enthalten, heißt es im Geschäftsbericht. Die Preisvorstellungen für den Siemensanteil gehen laut Unternehmenskreisen dabei weit auseinander. Während die Münchner für ihr Drittel an Areva NP gerne 4 Mrd EUR hätten, sehen die Franzosen den Wert bei lediglich 200 Mio EUR. In den Büchern von Areva steht der Anteil mit einem Wert von rund 2 Mrd EUR. Ob sich der Wert des Anteils noch erhöht, hängt auch davon ab, welche der beiden Seiten sich mit dem Vorwurf durchsetzt, die jeweils andere Seite habe den Vertrag gebrochen. Sollte ein Vertragsbruch durch Siemens festgestellt werden, würde dies den Kreisen zufolge den Preis um 40% drücken. Sollte hingegen Siemens mit seinem Vorwurf erfolgreich sein, der Vertragsbruch sei auf französischer Seite erfolgt, würde dies zu einem Preisaufschlag von 40% führen. weiterlesen >> (02.12.2010)
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