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Preisdruck in der Pharmabranche nimmt zu

 
 
Die globale Wirtschaftskrise trifft auch Bayer Schering Pharma, die Ertragssäule des Bayer-Konzerns. "Der Preisdruck in der Pharmabranche nimmt zu", erklärte Vorstandschef Andreas Fibig gegenüber dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Die Krise mache sich vor allem in Märkten bemerkbar, in denen Patienten ihre Medikamente selber bezahlen müssten.

Zudem reduzierten viele Regierungen ihre Ausgaben für Gesundheit, weil sie Konjunkturprogramme finanzieren müssten. Statt um bis zu fünf Prozent werde der Weltpharmamarkt in diesem Jahr wohl nur um zwei bis drei Prozent wachsen. "Wenn sich das Wachstum der Branche halbiert, geht das nicht spurlos an uns vorüber", sagte Fibig.

Trotzdem wolle Bayer Schering weiter schneller als der Markt wachsen. In China, wo das Berliner Unternehmen Marktführer ist, seien weiter zweistellige Wachstumsraten zu erzielen. Die Stagnation der Branche in den USA werde die Bayer-Tochter nicht stark beeinträchtigen, weil sie dort nur ein Viertel ihres Umsatzes erziele.

Das Unternehmen will seine Forschung- und Entwicklungsaktivitäten umstrukturieren. "Wir müssen uns viel stärker vernetzen", sagte Fibig. Die Produktivität müsse vor allem mit Hilfe externer Partner steigen. "Da kommen vor allem kleinere Biotech-Unternehmen sowie akademische Einrichtungen in Frage." weiterlesen >>
(15.06.2009)
 
 

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