Rohstoffpreisanstieg belastet deutsche Unternehmen mit 30 Milliarden Euro | ||
|
"Im kommenden Jahr rechne ich mit einem weiteren kräftigen Anstieg der Rohstoffausgaben, da nicht nur die Preise weiter steigen, sondern auch die Nachfragemenge wegen der weiteren konjunkturellen Verbesserung eher noch zunehmen dürfte", warnt DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Preissprünge und Zugangsschwierigkeiten machten die Rohstoffversorgung für die Unternehmen zum Nadelöhr. Neun von zehn Industrieunternehmen leiden laut DIHK-Umfrage unter den steigenden Rohstoffpreisen. Mehr als jedes zweite Industrieunternehmen befürchtet sogar, die erforderlichen Rohstoffe überhaupt nicht mehr zu erhalten. Die Rohstoffversorgung entwickele sich zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko. Die steigenden Rohstoffpreise seien nur zum Teil Zeichen einer wiederbelebten Weltkonjunktur und des Ressourcenhungers der Schwellenländer. Preistreibend wirkten schlechte Ernten bei regenerativen Rohstoffen und Angebotsverknappungen durch Länder mit Ressourcenvorkommen. "Erschwerend kommt für die deutschen Unternehmen hinzu, dass immer mehr Rohstoffanbieter Verträge für kürzere Zeiträume abschließen - zulasten der Planungssicherheit der Unternehmen", beklagt Driftmann. Über die Hälfte der Industrieunternehmen berichteten bereits über zunehmende Probleme bei der Vertragssicherheit. weiterlesen >> (03.12.2010)
|
||
|
|
||
| << | EU sagt Preismanipulation im Stromhandel den Kampf an | Ausgliederung von Mitarbeitern: IG Metall kommt MAN in die Quere | >> |















