BASF schließt Styropor-Anlage im spanischen Tarragona | ||
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Insgesamt sind von diesen Maßnahmen 85 BASF-Mitarbeiter betroffen, die in Produktion sowie Wartungs-, Technik- und Logistik-Einheiten arbeiten. Das sind neun Prozent der Arbeitsplätze bei BASF in Spanien. "Es war keine leichte Entscheidung, die Styropor-Anlage zu schließen und die Servicestrukturen anzupassen. Aber diese Maßnahmen sind wichtig, um die Zukunft unserer Aktivitäten am Standort Tarragona zu sichern", erklärte Gerhard Schwarz, Leiter von BASF Spanien. Das Unternehmen führt eigenen Angaben zufolge bereits Gespräche mit dem zuständigen Betriebsrat in Tarragona, um "faire Lösungen" für die betroffenen Mitarbeiter zu finden. Ziel sei es, bis Mitte 2009 zu einer Übereinkunft zu kommen, die bis März 2010 umgesetzt wird. Die Styropor-Anlage arbeite nicht mehr rentabel, da die relativ kleine Produktionskapazität eine ungünstige Kostenstruktur zur Folge habe. "Die Anlagenschließung bedeutet nicht, dass sich BASF vom Markt für expandierbares Polystyrol auf der iberischen Halbinsel zurückzieht", stellte Giorgio Greening, Leiter der globalen Geschäftseinheit Foams, klar. BASF werde die Region weiterhin mit expandierbarem Polystyrol aus Ludwigshafen beliefern und beabsichtige, seinen Marktanteil zu verteidigen. (15.06.2009) |
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