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ProSiebenSat.1: Auslandssender auf dem Prüfstand

 
 
Der Fernsehkonzern Pro Sieben Sat.1 stellt seine Sender in Belgien, den Niederlanden sowie Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark auf den Prüfstand und schließt den Verkauf einzelner Sender nicht länger aus. Für den Vorstandsvorsitzenden Thomas Ebeling ist der Umbau in Deutschland die Blaupause: "Wir haben in Deutschland unser Senderportfolio neu aufgestellt, haben Sat.1 nach München umgezogen und integriert, N24 verkauft, den Frauensender Sixx gestartet, und haben unsere Vertriebsstrategie optimiert", sagte Ebeling in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Samstagsausgabe).

Außerhalb Deutschlands ist ProSiebenSat.1 in 13 Ländern vertreten, seit die Finanzinvestoren KKR und Permira den Konzern mit der ihnen schon gehörenden skandinavischen Sendergruppe SBS verschmolzen haben. Nun könnte ein Teil von SBS verkauft werden. Dazu wurde die Investmentbank JP Morgan engagiert. "Ein Verkauf von Unternehmensteilen ist dann überlegenswert, wenn wir eine attraktive Bewertung oder eine strategische Prämie erzielen würden. Wir wollen auf keinen Fall die gesamte SBS-Senderkette verkaufen", sagte Ebeling.
(11.12.2010)

 
 

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