Kapitalerhöhung bei Areva fällt deutlich kleiner aus | ||
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Die französische Regierung kontrolliert derzeit mehr als 93% an Areva und hatte nach Möglichkeiten gesucht, um die notwendigen Investitionen des Kraftwerksbauers zu finanzieren. Ursprünglich sollten Investoren insgesamt 15% an dem Unternehmen angeboten werden. Die Transaktion, die der Aufsichtsrat nun auf einem für Samstagmorgen angesetzten Treffen diskutieren werde, sei aber weit von diesen 15% entfernt, sagte ein Analyst aus Paris. Mit der Siemens AG streitet sich Areva über den Wert des Kernenergie-Joint-Ventures Areva NP. Der Münchner DAX-Konzern will seinen 34-prozentigen Anteil an dem Unternehmen an die Franzosen zurückgeben. Areva beziffert den Wert von Areva NP mit rund 200 Mio EUR, obgleich das Joint Venture mit rund 2 Mrd EUR in ihren Büchern steht. Bei Siemens schätzt man den Wert mit 4 Mrd EUR deutlich höher. Der Fall wird vor einem Schiedsgericht in Paris verhandelt. Lagarde sagte weiter, der kuwaitische Fonds und die französische Regierung hätten sich auf den Rahmen eines Aktionärspakts geeinigt, der die Börsennotierung von Areva bis Mitte 2011 ermöglichen würde. Derzeit wird nur 3% von Arevas Aktienkapital in Form von Investmentzertifikaten ohne Stimmrecht gehandelt. (11.12.2010)
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