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Aurubis verzichtet erst einmal auf eigene Produktion in Asien

 
 
Der Kupferkonzern Aurubis sucht nach Wachstumsmöglichkeiten im Ausland und schließt Zukäufe dabei nicht aus. "Wir beschäftigen uns mit diesen Dingen", sagte Bernd Drouven, der Vorstandsvorsitzende des Hamburger Unternehmens, am Dienstag vor Pressevertretern. Mit einem solchen Schritt könnten die Risiken in Europa minimiert werden, erklärte er.

Allerdings sei eine Akquisition sehr sorgfältig zu prüfen, sagte Drouven unter Verweis auf den Zukauf der belgischen Cumerio im Jahr 2008. Dies habe damals "weit über ein Jahr" an Vorbereitungszeit in Anspruch genommen. Insofern sei ein Zukauf "nicht kurzfristig zu terminieren", sagte Drouven.

Welche Regionen die Aurubis AG dabei im Auge hat, ließ Drouven offen. Er betonte jedoch den stark wachsenden Kupferbedarf in Asien, insbesondere in China. Den Aufbau einer eigenen Produktion dort innerhalb der nächsten fünf Jahre schloss Drouven aus. "Vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit, aber ein Projekt auf der grünen Wiese ist bis 2015 nicht absehbar", sagte der Manager.
(14.12.2010)

 
 

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