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Postbank-Übernahme: Auch US-Kartellbehörde gibt Deutscher Bank grünes Licht

 
 
Bei der Übernahme der Postbank hat die Deutsche Bank auch die letzte verbliebene Hürde genommen. Wie die Großbank am Dienstag in Frankfurt mitteilte, genehmigte die US-Kartellbehörde den Erwerb der Mehrheit des Kapitals der Deutschen Postbank AG.
Die Zustimmung war allgemein erwartet worden, war wegen des US-Geschäfts der Postbank jedoch juristisch erforderlich. Die EU-Wettbewerbshüter hatten der Deutschen Bank bereits kurz nach dem Postbank-Einstieg Grünes Licht gegeben.

Unmittelbar nach der Zustimmung der US-Kartellwächter erhöhte die Deutsche Bank ihre Beteiligung an der Postbank wieder zurück auf 51,98%. Die Höhe der Beteiligung entspricht dem Niveau nach Abschluss des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots. Angesichts der ausstehenden Übernahmegenehmigung hatte das Institut zuvor zahlreiche Anteile an die Societe Generale verkauft, um so ihre Beteiligung unter der 50-Prozent-Schwelle zu halten.

Mit Wirkung zum 3. Dezember wird die Postbank nun vollständig in der Bilanz der Deutschen Bank konsolidiert.
(15.12.2010)

 
 

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