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Was wird aus den Real-Supermärkten, Herr Cordes?

 
 
Wenn es bei der Metro AG in der Kasse klingelt, dann immer noch lauter in den Wachstumsmärkten Osteuropa und Asien als im deutschen Heimatmarkt. Daher wird sich der weltweit drittgrößte Handelskonzerns auch in kommenden Jahr auf die Internationalisierung seines Geschäfts konzentrieren.

Eckhard Cordes, seit drei Jahren an der Spitze des DAX-Konzerns, hat gleichwohl erkannt, dass sich auch im Inland etwas ändern muss. Das Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm "Shape 2012", dessen Maßnahmen bereits zu drei Vierteln implementiert sind, wurde von Cordes ins Leben gerufen.

Und Cordes zieht die Zügel für weniger erfolgreiche Unternehmensteile an. So werden jetzt alle strategischen Optionen für die französischen Saturn-Elektronik-Märkte geprüft und das marokkanische Geschäft verkauft.

Die Nagelprobe steht Cordes aber im kommenden Jahr bevor: Was wird aus den Real-Supermärkten? Eine Entscheidung darüber sollte Cordes direkt zu Beginn des Jahres treffen. Investoren werden sie aufmerksam zur Kenntnis nehmen, denn nicht wenige denken, dass die Teile des Konzerns, also das Groß- wie Einzelhandelsgeschäft, die Elektronikfachmärkte und die Warenhäuser, mehr wert sind als das Ganze.
(16.12.2010)

 
 

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