Conergy-Kreditgeber einig: Schuldenlast wird um 188 Millionen Euro reduziert | ||
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Die verbleibende Kreditlinie in Höhe von 135 Millionen Euro werde für weitere vier Jahre zu marktüblichen Konditionen vereinbart, hieß es. Erst nach Ablauf von drei Jahren seien so genannte "financial covenants" vorgesehen. "Diese Einigung ebnet den Weg für einen Neubeginn und sichert Conergys finanzielle Zukunft langfristig. Am Ende der jetzt eingeleiteten Bilanzrestrukturierung wird eine neue Conergy stehen", zeigt sich Conergy-Finanzvorstand Dr. Sebastian Biedenkopf überzeugt. Das Refinanzierungskonzept sieht zunächst eine Herabsetzung des Grundkapitals von heute knapp 400 Millionen auf rund 50 Millionen Euro vor. Anschließend will das Unternehmen eine Kapitalerhöhung von bis zu 188 Millionen Euro durchführen. Bei dieser Kapitalerhöhung soll den Conergy-Aktionären ein Bezugsrecht zustehen. Werden diese Bezugsrechte ausgeübt, will Conergy mit den Erlösen einen entsprechenden Teil der heute bestehenden Kredite zurückführen. Für den Fall, dass Bezugsrechte nicht ausgeübt werden, hat sich ein Teil der Kreditgeber verpflichtet, seine Kreditforderungen gegenüber Conergy von bis zu nominal 188 Millionen Euro als Sacheinlage einzubringen, die für diesen Zweck mit 60 Prozent ihres Nominalwertes angesetzt werden sollen, um im Gegenzug Aktien zu erhalten. Diese Maßnahmen sollen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen werden, die Anfang 2011 stattfinden soll. "Wir denken, mit dieser Lösung einen Kompromiss gefunden zu haben, der die Interessen aller Beteiligten angemessen berücksichtigt", meint Biedenkopf. (19.12.2010) |
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