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T-Mobile USA bleibt größte Baustelle der Telekom

 
 
Die Deutsche Telekom wird im kommenden Jahr grundsätzlich vor den gleichen Herausforderungen stehen wie schon 2010. Die größte Baustelle dürfte weiter T-Mobile USA sein, wo inzwischen strukturelle Probleme der Telekom offen zu Tage treten - im Gegensatz zu Südosteuropa, wo die Telekom vor allem unter der schwachen Konjunktur in einigen Ländern leidet. Zudem ist offen, ob der DAX-Konzern die zuletzt erfreuliche Entwicklung in Deutschland auch im neuen Jahr fortführen kann.

Die größte Aufgabe für T-Mobile USA ist laut Telekom-Chef René Obermann, die Abwanderung von Vertragskunden zu stoppen. Im dritten Quartal gingen dem Unternehmen hier netto 60.000 Kunden verloren. Die Nummer vier am US-Mobilfunkmarkt kämpft aufgrund starken Wettbewerbs seit einiger Zeit mit Gegenwind, und auch vermehrte Investitionen in Kundengewinnung bzw. -bindung haben sich bisher noch nicht nachhaltig in Wachstum niedergeschlagen.

Daneben stellt sich in den USA die Frage, auf welche Art und Weise die Telekom beim künftigen Ausbau superschneller Mobilfunknetze bei hohen Übertragungsraten mit der Konkurrenz mithalten will. T-Mobile USA hat hier aufgrund der derzeitigen Verteilung des Netzspektrums einen Nachteil. Spannend dürfte es bereits zu Jahresbeginn werden: Da will Obermann eine neue Strategie für den US-Markt vorstellen.
(19.12.2010)

 
 

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